
Für Luther war die Rechtfertigungslehre der Durchbruch zur befreienden Erkenntnis. Die vorliegende Untersuchung sieht in der Rechtfertigungslehre jedoch auch spezifische Verengungen der theologischen Wahrheit. Als kritischer Punkt wird das augustinische Menschen- und Gottesbild ausgemacht, das Luther in wesentlichen Zügen übernimmt: Hier ist der Mensch in seinem Gottesverhältnis absolut abhängig. Auch die Gnade bricht diese Unfreiheit nicht auf, sondern polt sie lediglich positiv um. Was spricht dafür, Gott und Mensch dialogischer zu denken? Könnte nicht Gott selbst ein Interesse am Menschen als freiem Gegenüber haben? -- publisher's description
Page Count:
227
Publication Date:
2017-01-01
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