
Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Käufer können in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1897 edition. Auszug:...über die indische Wasserscheide (Hill). Den geringsten Regenfall haben Sindh (im Mittel von 8 Stationen 198 mm), das südliche Pandschab und das westliche Rajputana. Weder Sommer-noch Winterregen sind hier regelmäßig, in der Wüste von Thur fällt zuweilen mehr als ein Jahr hindurch gar kein Regen. Von großer Wichtigkeit für Indien sind die Schwankungen im Betrage des jährlichen Regenfalls, das teilweise oder gänzliche Ausbleiben der Monsunregen, sowie in Nordindien der Winterregen, von denen die Frühlingsernte abhängt. Die Bevölkerung Indiens lebt fast ganz von vegetabilischer Nahrung nebst Milch und Butter1). Daher tritt leicht Hungersnot ein, wenn der Regenfall für die Ernte ungenügend ist. Wo der jährliche Regenfall unter 40--50 cm bleibt, ist in Indien der Ackerbau nur bei künstlicher Bewässerung möglich, hier ist man ziemlich unabhängig vom lokalen Regenfall. Wo der Regenfall 100--130 cm überschreitet, treten große Mißernten infolge von Regenmangel selten ein; wenn es aber einmal geschieht, dann sind die Folgen sehr schwere, denn in den reicher bewässerten Distrikten ist auch die Bevölkerung sehr dicht. Die Hungersnot in Bengalen 1873 und in Orissa 1866 zeigen dies. Die Regionen, wo der normale i) Da es in Indien keine Weiden giebt, so ist der Unterhalt von Vieh an sich schwierig, und eine Periode der Dürre hat darum für den Viehstand die bedenklichsten Folgen. Regenfall 50--90 cm beträgt, leiden am meisten von Dürren; es sind dies: der nordwestliche Teil der Nordwestprovinzen und von Rajputana, das Dekkan mit einem Teil des Distriktes von...
Page Count:
134
Publication Date:
2013-01-29
ISBN-10:
1236294394
ISBN-13:
9781236294395
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