
Thomas Mann verlangte seine Brille, Nicolai Gogol eine Leiter, Alfred Jarry einen Zahnstocher. Die Tiefen des menschlichen Begehrens sind manchmal unergründlich, vor allem kurz vor dem Tod. Hans Halter aber bringt in seinen kurzen Porträts, die die letzten Momente und letzten Worte berühmter Persönlichkeiten schildern, Licht ins Dunkle. Von Marlene Dietrich bis Che Guevara, von Karl May bis van Gogh - amüsant und erhellend zeigt er, dass die letzten Worte eines Menschen oft ein ganzes Leben auf den Punkt bringen. Und widerlegt damit Karl Marx, der überzeugt war: »Letzte Worte sind etwas für die törichten Leute, die nicht genug zu sagen gehabt haben.«
Page Count:
224
Publication Date:
2010-09-11
ISBN-10:
3827071186
ISBN-13:
9783827071187
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