
Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Käufer können in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1906 edition. Auszug:...der Pflichten gegenüber der Jugend führen könnte, zerstreut Wolff durch die Bemerkung, dass man auf vielerlei Weise das reichliche Auskommen von der gewissenhaften Amtsführung abhängig machen könne.39 f)Vy) Wahl der Lehrer. Man hat nur solche Personen zu erwählen, die durch abgelegte Proben vorher zur Genüge erwiesen haben, dass ihnen der Fleiss in Verrichtung ihres Amtes kein Verdruss und keine Beschwerde, sondern vielmehr eine Lust ist. Je austräglicher freilich das Lehramt, namentlich auf Akademien ist, desto mehr werden sich Leute dazu finden, die durch eine solche Stellung ihre Bequemlichkeit zu erhalten gedenken. Wenn man ernstlich will, kann,man aber das Vordringen bequemer Elemente leicht verhüten mit Ausnahme der durch die Gunst der Gewaltigen vorgeschobenen Anwärter. Ihr kann nur durch Verordnungen von hoher Hand ein Riegel insofern vorgeschoben werden, als in den Statuten und Privilegien, die Schulen und Akademien erteilet werden, hinreichend Vorsorge in dieser Richtung getroffen werden kann.40 es) Autorität des Lehrers. Wolff hält sie schon aus praktischen Gründen für notwendig, weil sie nämlich die Vorbedingung für den Fleiss der Studierenden sei. „Denn wer in den Gedancken stehet, der andere verstehe, was er ihn lehren soll; der gläubet auch, er müsse das lernen, was er ihn lehret, und es auf die Art anfangen, die er vorschreibet, folgends erweiset er sich in dem, was er lernen soll, fleissig. Hingegen wo man ein Misstrauen in den Lehrenden setzet, als wenn er dasjenige, was er andere lehren will, selbst nicht recht verstünde; von dem wird man nicht annehmen, was er...
Page Count:
30
Publication Date:
2013-09-13
ISBN-10:
1235303039
ISBN-13:
9781235303036
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