
Der erste Band der Reihe greift die Debatten um die umfangreichen Ausspahaktivitaten der NSA und zum problematischen Umgang privater Internet-Dienste mit den personenbezogenen Daten der Nutzer auf, durch welche neue Bedrohungsszenarien offenbart und daraus resultierende Schutzdefizite im globalen digitalen Raum aufgedeckt wurden. Infolgedessen wird haufig das Grundgesetz herangezogen und kritisiert, dass es nur defizitaren Schutz im Rahmen internationaler Kommunikation und Interaktion gewahrleiste. Daher erscheint es folgerichtig zu analysieren, inwiefern es sinnvoll ist, die grundrechtlichen Wirkungsdimensionen fortzuentwickeln. Schutzpflichten und mittelbare Drittwirkung sind anerkannte Argumentationsmuster, die sich jedoch auch im digitalen Raum bewahren mussen. Daruber hinaus werden weitere denkbare Reaktionsmoglichkeiten des Staates untersucht, damit dieser seinem verfassungsrechtlichen Schutzauftrag moglichst vollumfanglich nachkommen kann, wobei sich diese in rechtliche und tatsachliche Reaktionsmoglichkeiten einteilen lassen.
Page Count:
184
Publication Date:
2014-01-01
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