![Ugo Rondinone - Artists and Poets Justin Matherly, Bob Law, Michaela Eichwald, Giorgio Griffa, Fritz Panzer, Gerwald Rockenschaub, Heimo Zobernig, Donald Evans, Andra Ursuta, Michael Williams, Fritz Hartlauer, Tamuna Sirbiladze, Andrew Lord, Gustav Klimt, John Giorno ; [Secession, February 12 - April 12, 2015]](/_next/image?url=https%3A%2F%2Fimages.isbndb.com%2Fcovers%2F2538683483597.jpg&w=750&q=85)
Tiré du site Internet de Revolver: ""Für Dichter und Künstler ist die Welt eine Collage von vorbeiziehenden Fragmenten. Es gibt keinen grösseren Plan und keine lineare Logik, nur flüchtige Bilder, wie sie jenseits des Zugfensters vorübereilen." (Ugo Rondinone) Ugo Rondinone ist nicht nur einer der international renommiertesten zeitgenössischen Schweizer Künstler, er ist zudem in den letzten Jahren überaus erfolgreich als Kurator in Erscheinung getreten, wobei er seine kuratorischen Projekte in erster Linie als Erweiterung seiner künstlerischen Praxis versteht. Artists and Poets ist nach the third mind (Palais de Tokyo, Paris, 2007) und the spirit level (Gladstone Gallery, New York, 2011) die dritte Ausstellung, die Rondinone im weitesten Sinne der Beziehung zwischen Kunst und Lyrik widmet und mit der er seiner Überzeugung von der spirituellen und transzendentalen Macht der Kunst Ausdruck verleiht. Indem er die Begriffe "Künstler" und "Dichter" mit grosser Selbstverständlichkeit zusammenbringt, betont Rondinone das Gemeinsame ihrer beiden Tätigkeitsfelder, getragen von dem festen Glauben, dass schöpferische Leistung - sei es in Form eines Gedichts, einer Skulptur oder eines Gemäldes - etwas im Menschen bewirken kann. (Fast) vergeblich sucht man allerdings in Artists and Poets eine "wörtliche" Verbindung zum Titel. Mit Ausnahme von John Giornos Dial-A-Poem gibt es in der Ausstellung weder Werke Konkreter Poesie noch andere sprach- und textbezogene Arbeiten. Rondinone postuliert einmal mehr, dass Kunstwerke - wie Gedichte - gefühlt und intuitiv verstanden werden können und keiner vorgefertigten Interpretation bedürfen. "Jede Erklärung reduziert das Gedicht und das Kunstwerk auf das Sagbare, wo jedes Gedicht und jedes Kunstwerk grundsätzlich das Unsagbare umfasst." Dass es ihm um vorrangig das Zeigen von Kunst geht, macht er in der grosszügigen Form der Präsentation deutlich: Alle KünstlerInnen sind mit grösseren Werkgruppen vertreten und werden jeweils paarweise in ein
Page Count:
164
Publication Date:
2015-01-01
No comments yet. Be the first to share your thoughts!