
Timo Sestu untersucht literarische Artefakte der europaischen Neoavantgarde der 1950er bis 1970er Jahre, die sich der Interaktion zwischen Mensch und Maschine verdanken. Es handelt sich bei diesen Maschinen um Computer und technische Apparate, aber auch um Bucharchitekturen und poetische Regelsysteme, die Text quasi maschinell organisieren. Die untersuchten Werke von Nanni Balestrini, Hans Magnus Enzensberger, Oskar Pastior und Raymond Queneau sind herausragende Dokumente der Fruhphase der Digitalisierung, die haufig nicht im starken Sinne gelesen werden. Die Arbeit fuhrt den Beweis ihrer (hermeneutischen) Lesbarkeit und richtet zudem den Fokus auf die spezifische Gemachtheit und Gegenstandlichkeit dieser Texte, Bucher und Maschinen.
Page Count:
283
Publication Date:
2022-01-01
ISBN-10:
3968218892
ISBN-13:
9783968218892
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