
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 2,0, Hochschule Bremen, Veranstaltung: Personalwirtschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: "Diverse Studien belegen, dass es Diskriminierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt (...)." Studien zeigen, dass Frauen, ältere Personen und besonders Menschen mit Migrationshintergrund Probleme haben bei der Stellensuche. Davonausgehend, dass eine Gesellschaft ohne Diskriminierung erstrebenswert ist, stellt sich die Frage, wie Diskriminierung insbesondere in der Arbeitswelt nachhaltig eingedämmt werden kann. Für Arbeitnehmer und besonders für Arbeitgeber ist die Verhinderung von Diskriminierung wünschenswert, da eine eingeschränkte Bewerberauswahl ansonsten auf Kosten von Vielfalt und Produktivität geht. Es stellt sich die Frage, wie die Gleichberechtigung aller Bewerber gewährleistet werden kann und ob anonymisierte Bewerbungsverfahren für gleiche Chancen der Bewerber auf eine Einladung zum Bewerbungsgespräch sorgen. Dazu muss geklärt werden, wie anonymisierte Bewerbungsverfahren gestaltet und durchgeführt werden müssen, damit die Chancengleichheit bei der Vorauswahl eintritt bis es dann zum persönlichen Gespräch mit den Personalverantwortlichen kommt. Im folgenden Abschnitt wird erläutert, welche Konzepte und Formen der anonymisierten Bewerbungsverfahren es gibt, wie sie gestaltet sind und wie sie durchgeführt werden. Erfahrungen aus dem deutschen Modellprojekt aus dem Jahre 2010 werden im Anschluss geschildert. Des Weiteren werden Erfahrungen zu diesem Thema aus dem Ausland zusammengefasst, gefolgt von einem abschließenden Fazit. Sämtliche Formulierungen dieser Arbeit sind geschlechtsneutral zu betrachten. Die überwiegende Verwendung der männlichen Form soll lediglich einen optimalen Lesefluss gewährleisten.
Page Count:
36
Publication Date:
2014-01-01
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