
This historic book may have numerous typos and missing text. Purchasers can usually download a free scanned copy of the original book (without typos) from the publisher. Not indexed. Not illustrated. 1816 edition. Excerpt:...Zu derselben Zeit wurde auch bestimmt, dass jahrlich zu Opsloe ein Reichstag gehalten werden sollte. Obgleich Norwegen von Friedrich dem Ersten fur ein Wahlreich erklart war, so schrieb sich sein Sohn, Herzog Christian, doch fortwahrend Erbe von Norwegen, Die Kronung sollte zwar zu Dronthnm geschehen, wurde aber doch zuweilen zu Opsloe vorgenommen. Zufolge des Bundes von 1456, sollte der Konig sich alle Iahr vier Monate in jedem Reich aufhalten; da dies ihm aber zu beschwerlich war, so blieb er spaterhin mehrentheils in Danemark. Damahls bekamen der Erzbischof, die vier Bischofe, der Domprobst von Opsloe, der zugleich Kanzler des Reichs war, der Drost, der Marschall, sechs iandrich ter, (iaugmand) zwolf Ritter, von jeden vier Stadten ein Rathsherr und zwolf Odelsbauern das Recht, den Konig zu wahlen; aber 1450 wurde dies den zwolf Reichsrathen allein uber? lassen. 11. Gottesverehrung. Die Gottesverehrung war wahrend dieses ganzen Zeitraums, in Hinsicht ihrer aussern Gestalt und Verfassung, noch in demselben Zustande, wie im vorigen Zeitraum. Der lundische Erzbischof verlor indessen 142 durch das Coneilium in Basel einen grossen Vorrang, namlich den, als Ober, bischof, (Prnnas) von Schweden, dem Erzbischof von Npsala, den Mantel (Pallium ) zu ertheilen. Unter Christian dem Ersten fiel die Macht und das Ansehen des Pabstes in Norwegen so sehr, dass viele Norweger, weil er ihnen einen Erzbischof aufdringen wollte, sich von der zwangglaubigen (katholischen) Kirche trennen, und zu der grie, chischen ubergehen wollten. Das drontheimsche. Erzstift verlor unter Erich von Pommern etwas von seiner Herrschaft, indem das Stift Garde i
Page Count:
60
Publication Date:
2013-09-01
ISBN-10:
1230117660
ISBN-13:
9781230117669
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