
Résumé en 4ème de couverture: "Die wirkungsmächtigste Bestimmung der Klassik und zugleich ein zentrales Element des Klassizismus liegen in der Ausrichtung auf Form, Linie und Gestalt.omplementär dazu erweist sich die Abwertung von Farbe und Farbigkeit als ein Charakteristikum klassizistischer Programmatik. Bis heute werden diese Kriterien als wichtige Merkmale des Klassischen betrachtet. Insbesondere gilt dies für das Ideal reiner Marmorweiße, das gegen Ende des 18. Jahrhunderts - auch infolge der altertumswissenschaflichender Schriften Johann Joachim Winckelmann - noch nicht in Fage gestellt wurde. Diesen Positionen stehen zwei signifikante Beobachtungen gegenüber: Einerseits wandelte sich um 1800 das Bild der Antike gerade im Hinblick auf chromatische Fragen, andererseits beeinflussten Transformationen von Farbwissen und Farbauffassung die künstlerische Praxis und die Lebenswelt in vielfältiger Weise. Der dritte Band in der Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung versammelt Beiträge, die das gängige Bild eines betont unbunten Klassizismus korrigieren und die Bedeutung der Farbe als ästhetisches Material. Diskurselement und Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung für die Zeit um 1800 herausarbeiten. Auf diese Weise werden der Raichtum und die sinnliche Vitalität eines bunten Klassizismus wieder erkennbar."
Page Count:
343
Publication Date:
2016-01-01
ISBN-10:
3835318209
ISBN-13:
9783835318205
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