
Wie können Wörter Bedeutung vermitteln? Die hier vorge-legten Texte aus dem Jahr 1967 sind persönliche Zeugnisse jener informationstechnologischen Wende, die sich parallel zur Studentenrevolte vollzog und zur Begründung der nun all-gegenwärtigen computergestützten Informationssysteme führte. Die noch vor Beginn des Studiums aufgezeichneten Papier- und Bleistift-Studien, Tagebuchnotizen und litrarischen Versuche dokumentieren in ihrer Auseinandersetzung mit philosophischer Ontologie und analytischer Philosophie die Anfänge der Entwicklung von Ontologien, wie sie heute in den Informationstechnologien verwendet werden, und wie sie vom Autor in seiner Forschung zur angewandten Ontologie in den Geowissenschaften weiter ausgearbeitet wurden.Die für die Publikation ausgewählten Texte wurden nur minimal editiert und kommentiert. Sie sind wertvolle Zeugnisse vom Anfang dieser Entwicklung. Und sie weisen erstaunliche Parellelen auf zu ontologischen Überlegungen in zeitgenössischen literarischen Texten von Autoren wie Marie-Luise Kaschnitz, Gert Jonke und Peter Handke. André Frank, geboren 1948, doktorierte 1982 an der ETH Zürich über Geoinformationssysteme. Im selben Jahr wurde er als Professor an die University of Maine berufen. Gemeinsam mit Kollegen von der UC Santa Barbara und der SUNY Buffalo begründete er 1988 das „National Center for Geographic Information and Analysis“. Von 1991-2018 war er Professor für Geoinformation an der TU Wien. Initiator der internationalen „Conference on Spatial Information Theory“ (COSIT, biannual seit 1993).
Page Count:
138
Publication Date:
2020-05-23
ISBN-13:
9798638878153
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