
Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist eine generelle Akzentverschiebung vom Pathos der klassischen 'Heldendenkmaler' hin zu Mahnmalen und Gedenkstatten, die an die Opfer von Diktatur und Gewalt erinnern, zu beobachten. Demgegenuber fallen die 'Denkmaler demokratischer Umbruche' zahlenmaaig eindeutig zuruck. Im Zentrum des Bandes steht die Frage, ob die Demokratie Denkmaler braucht, welche Funktionen sie haben konnen und wie die uberwindung von Diktaturen in Europa sich uber Erinnerungsdaten hinaus in Gedenkstatten und Denkmalern manifestiert hat. Dabei werden sowohl 'negative' Denkmaler, die an die Opfer der Gewaltherrschaft erinnern, als auch 'positive' Denkmaler, die der Befreiung und den demokratischen Revolutionen gewidmet sind, aufeinander bezogen und in ihren Botschaften vergleichend analysiert.Der Band liefert somit eine erste Bestandsaufnahme uber Denkmaler und Erinnerungsorte der demokratischen Umbruche in Ostmitteleuropa und in Deutschland nach 1989/90 sowie ihrer Ideen, Intentionen und ihrer Formensprache.
Page Count:
294
Publication Date:
2014-01-01
ISBN-10:
3412223883
ISBN-13:
9783412223885
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