
Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1.7, Westf lische Wilhelms-Universit t M nster, Sprache: Deutsch, Abstract: Bourdieus Konzeption geht von der Annahme aus, dass die verschiedenen Lebensstile vor allem Ausdruck verschiedener Klassenzugeh rigkeiten sind und die "Geschm cker" und Lebensstile mit der Klassenzugeh rigkeit korrelieren. Um diese Korrelation zwischen den Geschm ckern und Lebensstilen mit der Klassenzugeh rigkeit zu erfassen, wird diese Arbeit wie folgt aufgebaut: Zun chst wird Bourdieus These im Vergleich zu zwei anderen Thesen von Beck und Schulz diskutiert. Als Kultursoziologe besch ftigt sich Bourdieu mit der subjektiven Alltagpraxis konkreter Individuen, die er jedoch ausschlie lich als Repr sentantinnen und Repr sentanten einer Gruppe mit bestimmten sozio konomischen Merkmalen versteht. Er bindet objektive Strukturen immer an die Alltagspraxis zur ck. Bourdieu hat daher den Versuch in seiner Habitustheorie unternommen, die herk mmliche Sozialstrukturanalyse mit den verschiedenartigen Lebensstilen zu kombinieren. Dabei richtet er seine Aufmerksamkeit vor allem auf die drei Geschmacks-Dimensionen, die mit entsprechenden sozialen R umen bzw. Klassenzugeh rigkeiten verbunden sind. Als Unterscheidungskriterium f r die Klassenzugeh rigkeit dient hierbei der Besitz der Kapitalformen des kulturellen Kapitals, d.h. der Schulausbildung, und des sozialen Kapitals, der f rderlichen Beziehungen, berlagert das konomische Kapital. In diesem Sinne wird anschlie end die Kultursoziologie Bourdieus dargestellt. Dieser Schritt ist in drei Teile Struktur, Habitus und Praxis/Geschmack aufgeteilt. Struktur-Habitus-Praxis ist die allgemeine Formel, die Bourdieu unterschiedslos auf alle Gesellschaftstypen anwendet. In einem letzten Schritt wird ber die Schlussfolgerung der These Bourdieus und deren Kritik diskutiert.
Page Count:
28
Publication Date:
2007-01-01
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