
Die Geschichte der Ägyptologie in Niedersachsen bildet einen Mikrokosmos innerhalb niedersächsischer und deutscher Geschichte, in dem sich immer wieder die historischen Zeitlinien Hannovers, Hildesheims und Göttingens kreuzen. In den Museen von Hannover und Hildesheim spiegelt sich das wohlhabende christliche und jüdische Bürgertum, der Lehrstuhl in Göttingen entsprang der preußischen Hochschulpolitik und konfrontierte seinen ersten Inhaber, den Berliner Heinrich Brugsch, mit mancherlei provinziellen Ressentiments. Später lehrten und lernten hier bekannte Forscher wie G. F. Grotefend, C. R. Lepsius, A. Kestner oder W. Pelizaeus. Der Band enthält Geleit- und Vorwort, zwölf Biographien und eine 14-seitige Zeittafel. Die Beiträge behandeln die Lebensläufe von H. Brugsch [1827-94], R. Pietschmann [1851-1923], G. Seyffarth [1796-1885], M. Uhlemann [1829-62], P. de Lagarde [1827-91], K. H. Sethe [1869-1934], W. Spiegelberg [1870-1930, verfasst vom eigenen Großneffen], C. Küthmann [1885-1968], H. Kees [1886-1964], H. J. Polotsky [1905-91], S. H. Erdmann Schott [1897-1971], G. Roeder [1881-1966] und J. F. Blumenbach [1752-1840].
Page Count:
112
Publication Date:
2019-01-01
ISBN-10:
3867570809
ISBN-13:
9783867570800
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